Familienstellen

Eigene Aus- und Weiterbildungen:

 

Beeindruckt von der Arbeits- und Sichtweise von Bert Hellinger habe ich mich im Jahr 2000 entschlossen, eine 2-jährige Ausbildung im Familienstellen bei Lorenz Wiest, einem engen Mitarbeiter von Bert Hellinger, im Hellinger Institut in Hohenthann zu absolvieren.

Vieles an der Art, wie ich selbst das Familienstellen praktiziere, verdanke ich dem Vorbild von Lorenz Wiest. Seine warmherzige, einfühlsame und achtungsvolle Haltung und Verantwortlichkeit war und bleibt mir ein Leitbild. Ihm verdanke ich viel.

In zahlreichen weiteren Seminaren, Supervisionen und Kongressveranstaltungen im In- und Ausland, meist mit Bert Hellinger oder anderen bekannten Vertretern der systemischen Therapie wie Jakob Schneider, Hunter Beaumont, Günter Schricker u.a., habe ich viele wichtige Anregungen und Wegweiser für meine Arbeit bekommen.

Meine Persönliche Einstellung zum Familienstellen
Über das Familienstellen ist genügend geschrieben worden und kann überall nachgelesen werden. Deshalb begnüge ich mich mit einer persönlichen Wertung.

 

Für mich ist das Familienstellen e i n e Methode unter vielen anderen hilfreichen Methoden zur Lösung von seelischen Konflikten und Leiden. Sie ist weit davon entfernt, ein magisches Wunder-Allheilmittel zu sein.

Aber ich bin dankbar, damit arbeiten zu können, vor allem bei Problemen, in denen deutlich wird, dass wir über die Gegenwart hinaus – oft auf tragische Weise – mit unserer Familie und unseren Vorfahren eng verbunden sind. Mich hat diese Arbeit persönlich wie beruflich ungemein bereichert.

Viele Teilnehmer kommen nur zu den Seminaren. Für andere dienen sie zur Ergänzung der Einzeltherapie. Ich bin froh über die Möglichkeit dieser Verbindung. Es hat sich oft als sehr nützlich und hilfreich erwiesen.

Die Seminare finden teilweise im Therapiehaus, teilweise in anderen Seminarhäusern im In- und auch im Ausland statt.

Allgemeine Anmerkungen zu den Familienaufstellungs-Seminaren:

 

Die Familienaufstellungs-Seminare sehe ich als ein ganzheitliches Geschehen, das alle Teilnehmer tief berühren kann. Ich möchte deshalb keine Unterscheidung machen im Gegensatz zu manchen anderen Aufstellern zwischen Teilnehmern, die aufstellen und solchen, die „nur zuschauen“ wollen. Auch nicht in den Seminargebühren.

Ich habe immer wieder erlebt, wie bei Teilnehmern in Stellvertreter-Rollen manchmal mehr in Bewegung kam als bei ihren eigenen Aufstellungen, weil sie hier ohne oft hindernde Erwartungshaltung waren.

Ich möchte jedem die Spontaneität offen halten, wie er im Laufe des Seminars teilnehmen möchte. Vorgefasste Wünsche und Absichten können sich im Seminar oft wandeln. Darauf möchte ich reagieren können.

Natürlich bleibt es das Ziel, allen Anliegen gerecht zu werden. Aber Familienstellen darf nicht unter einen Leistungsdruck kommen. Die aktuelle Befindlichkeit der Teilnehmer und der Gruppe hat Vorrang.