Paartherapie

Arbeit am Wesentlichen, der Paarbeziehung:

Von Anfang an gehörte mein Herz der Paar- und Familientherapie. Erfahrungen und Beobachtungen, die mich – ich glaube schon als Kind – besonders beeindruckt und bewegt haben, waren:
den Menschen, die in einer geglückten, erfüllten Paarbeziehung lebten, war einfach alles möglich, was zum Gelingen des Lebens wichtig ist. Im anderen Fall erlebte ich, wie sehr das Scheitern und Misslingen von Beziehungen, das Leben lähmen und blockieren kann.

Diese Erfahrungen und Eindrücke waren mir Grund genug, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, um in diesem buchstäblich „Lebens-wichtigen“ Bereich tätig werden zu können.

Ob als Eheberater, Telefonseelsorger, Schulpsychologe, ob über die hypnotherapeutischen Methoden eines Milton Erickson oder die Familientherapie von Satir bis zur Ausbildung in der Methode des Familienstellens nach Bert Hellinger in den letzten Jahren, immer habe ich die Spur gesehen, die zu den Beziehungen führt.

Meine konkreten Angebote zur Paar- und Familientherapie

Therapie mit dem Paar allein und in der Gruppe


Die besten Voraussetzungen für wirkungsvolle Veränderungen in einer Paartherapie bestehen natürlich, wenn beide Partner dazu bereit sind. Aber die Realität ist oft anders.
Deshalb beginnen Paartherapien nicht so selten auch als Einzelarbeit mit einem Partner. Dabei geschehen oft Dinge, die dem abwesenden Partner indirekt zeigen können, dass hier nicht gegen ihn gearbeitet wird, sondern sich auch in seinem Sinne etwas zu verändern beginnt. Das kann seine Bereitschaft vielleicht verändern.

Mein Verständnis von therapeutischer Hilfe in der Paartherapie

In der Paararbeit habe ich große Achtung vor der Intimität und Exklusivität einer anderen Beziehung. Es geht mir nicht darum, dass alles offen gelegt und durchgekaut wird, sondern dass das Paar Impulse bekommt, um wieder seine eigenen Kräfte spüren zu können. Ob diese Kräfte dann ausreichen werden für eine gemeinsame Zukunft dieser Beziehung, muss jedes Paar für sich klären.

Unabhängig davon, ob ein Paar eine neue Zukunft findet oder mit Schmerz erkennen muss, dass es zu Ende ist, es bleibt für mich in beiden Fällen das gleiche Ziel: Trotz allem achten können, was gut war und es in guter Erinnerung behalten können und den eigenen Teil an Verantwortung übernehmen, für das, was schiefgegangen ist.

Manchmal haben Paare trotz guten Willens keine Chance. Wenn sie das erkennen und anerkennen, dann tritt an die Stelle von Vorwürfen tiefe Trauer. Das kann manche Paare tiefer verbinden als manches bisherige.

Paartherapie in der Gruppe

Die Begegnung mit Bert Hellinger und seinen Gedanken hat mich gerade in den letzten Jahren so tief beeinflusst und bewegt, wie kaum etwas zuvor. Besonders auch in meiner Arbeit mit Paaren und Familien.

Aus den Erkenntnissen, wie sehr wir in unsere Partnerschaften unsere eigene Herkunftsgeschichte miteinbringen und wie häufig Paare in der Gegenwart Konflikte austragen, die gar nichts mit ihnen selbst und ihrer Beziehung zu tun haben, hat mir gezeigt, wie hilfreich die Methode des Familienstellens in der Paartherapie sein kann.

Deshalb ist für mich diese von Bert Hellinger begründete Methode des Familienstellens eine sehr wertvolle Ergänzung zu meiner bisherigen Art der Paartherapie.

Ich biete diese Möglichkeit in eigenen Seminaren für Einzelne und Paare, oder auch nur für Paare allein in Gruppenseminaren im Therapiehaus und auch in auswärtigen Seminarhäusern an.

Meine Art der Familientherapie

Meine bisherige Art, mit ganzen Familien zu arbeiten, habe ich in letzter Zeit abgewandelt. Ich arbeite nur noch in Ausnahmefällen mit allen Familienmitgliedern, mit Eltern und Kindern zusammen. Ich achte die Kompetenz von allen Eltern gegenüber ihren eigenen Kindern. Das erfordert vom Therapeuten Zurückhaltung.

Bei Problembereichen, die die Kinder betreffen, arbeite ich meist nur mit den Eltern, um sie zu stützen und ihnen zu helfen, selber gute Lösungen zu finden.