Supervision

Unter Supervision versteht man ursprünglich die objektive, kritische Beobachtung und Kontrolle von Abläufen und Tätigkeitsbereichen vorwiegend im beruflichen Bereich. Meist nimmt man als Supervisoren besonders geschulte Personen, die nicht zum Betrieb gehören und deshalb eher wertfrei und vorurteilslos mögliche Blockaden und Störungsfelder wahrnehmen und bewusst machen können.

Eigene Supervisionsgruppen
Ich arbeite seit etwa 20 Jahren in der Einzel- und Gruppen-Supervision mit Mitgliedern aus überwiegend sozialen Einrichtungen, wie Schulen, Eheberatungsstellen, Telefonseelsorge, Hospizvereinen, Behinderteneinrichtungen, sozialpsychiatrischen Diensten, Schwangerschaftsberatungsstellen etc.

Die Supervisionen erfolgen meist in etwa monatlichem oder vierteljährlichem Turnus in Gruppen mit ca. 6 – 12 Teilnehmern, jeweils 2-3 stündig. Einzelsupervisionen nach Vereinbarung. Vereinbarungen und Honorarvorstellungen telefonisch erfragen.

Mein Verständnis und meine Zielrichtung bei Supervisionen

Für mich ist in der Supervision – gerade in helfenden Berufen – das Augenmerk auf die ganz persönliche, individuelle Eigenart jedes einzelnen gerichtet. Je mehr jedes Mitglied einer Arbeitsgruppe oder einer Institution seine ganz eigene Art und Fähigkeiten anerkennen und annehmen kann, umso wirkungsvoller kann es diese individuellen Fähigkeiten auch in seinem Arbeitsbereich zum Nutzen der Gemeinschaft einsetzen.

Deshalb ist meine Supervision sehr individualistisch orientiert, d.h. ich arbeite sehr stark mit Blick auf die einzelnen Persönlichkeiten und ihre Möglichkeiten in ihrem beruflichem Umfeld.
Daneben setze ich auch in den Supervisionsgruppen die Methode der Organisationsaufstellungen (ähnlich wie Familienstellen) ein, um damit besonders wirksam auch Strukturen, systemische Zusammenhänge und Ordnungen von Institutionen und beruflichen Arbeitsgruppen deutlich zu machen und verändern zu können.